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Mögliche Nebenwirkungen von CBD

Lesezeit: 10 Minuten (2027 Wörter)

In den letzten Jahren sind CBD Produkte immer beliebter geworden. CBD ist ein natürliches Mittel, das vollkommen legal ist und viele positive Eigenschaften hat. Dem Cannabidiol werden viele Wirkungen zugeschrieben. Nur wenige davon konnten bislang wissenschaftlich belegt werden. Trotzdem steigt die Nachfrage nach CBD Produkten immer weiter an. Viele Menschen verwenden CBD, um ihr Wohlbefinden zu steigern, andere zögern noch, CBD zu verwenden. Dafür gibt es einen guten Grund, und das sind mögliche Nebenwirkungen. Jeder weiß, dass es auch bei natürlichen Mitteln zu Nebenwirkungen kommen kann. Daher stellen sie sich die Frage, ob es mögliche Nebenwirkungen von CBD gibt und wenn ja, wie sich diese äußern. In diesem Ratgeber finden Sie alle wichtigen Informationen dazu.

CBD – hat das Cannabinoid Nebenwirkungen?

Vielen Erfahrungsberichten ist zu entnehmen, dass CBD bei unterschiedlichen Beschwerden hilfreich sein könnte. Die Forschung bezüglich der Wirkungen von CBD steckt heute, trotz einiger größerer Fortschritte, noch immer in den Kinderschuhen. Im Laufe der Forschungen haben die Wissenschaftler festgestellt, dass in CBD noch weitaus mehr stecken könnte, als bislang vermutet wird. Bisher konnten aber noch keine Nebenwirkungen im eigentlichen Sinne festgestellt werden. Allerdings ist jeder Mensch anders, daher ist es durchaus möglich, dass ein Mensch eine Reaktion auf das CBD haben kann. Unter anderem spielen dabei die Herkunft des CBD Produkts und die richtige Dosierung eine Rolle. Grundsätzlich gilt CBD als sichere Substanz, die allerdings Einfluss auf Medikamente haben kann und in der Lage ist, deren Wirkung zu verändern. Da solche Wechselwirkungen nicht ausgeschlossen werden können, sollten Personen, die regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, vor der Einnahme von CBD unbedingt mit ihrem Arzt darüber sprechen.

Mögliche Nebenwirkungen von CBD

Es ist möglich, dass bei der Einnahme von CBD Nebenwirkungen auftreten können. Allerdings gibt es dafür noch keine Belege. Solange dies der Fall ist, gilt CBD als nebenwirkungsfrei. Bislang gibt es lediglich Berichte über mögliche Nebenwirkungen von CBD, bei denen es sich meistens um Begleiterscheinungen handelt. Anwender berichten über eine anhaltende Müdigkeit und einen trockenen Mund. Es ist allerdings häufig zu beobachten, dass diese Begleiterscheinungen auftreten, wenn CBD vollkommen überdosiert oder ein minderwertiges Produkt konsumiert wird. Da die Forschung rund um mögliche Nebenwirkungen von CBD längst noch nicht abgeschlossen ist, wird Schwangeren von der Einnahme von CBD abgeraten. Fest steht bislang lediglich, dass es bei der gleichzeitigen Einnahme von CBD und Medikamenten zu Wechselwirkungen kommen kann.

Die folgenden möglichen Nebenwirkungen können auftreten:

  • erhöhter Augeninnendruck
  • Schläfrigkeit
  • trockenes Gefühl im Mund
  • Einfluss auf die Wirkung von Medikamenten
  • Einfluss auf Enzyme in der Schwangerschaft
  • Einschlafprobleme
  • niedriger Blutdruck
  • weniger Appetit
  • Durchfall, Blähungen und Bauchschmerzen
  • bei Parkinson-Patienten erhöhtes Zittern
  • Kopfschmerzen

Erhöhter Augeninnendruck

Es gibt einige neue Forschungsergebnisse, die zeigen, dass es durch CBD zu einer Anhebung des Augeninnendrucks bei Glaukom-Patienten kommen könnte. Es gibt eine recht aktuelle Studie, die darauf hinweist. Dazu muss aber gesagt werden, dass diese Studie an Mäusen durchgeführt worden ist. Das bedeutet, es ist nicht möglich, diese Ergebnisse direkt auf den Menschen zu übertragen. Ob CBD den Augeninnendruck bei Glaukom-Patienten wirklich erhöhen könnte, muss erst noch durch weitere Studien mit Probanden nachgewiesen werden. Dennoch ist es ratsam für Glaukom-Patienten, von der Einnahme von CBD abzusehen, solange es noch keine wissenschaftlich fundierten Aussagen dazu gibt.

Schläfrigkeit

Von einer erhöhten Schläfrigkeit berichten häufig Anwender, die CBD in höheren Dosen eingenommen haben. Auch Benommenheit soll dadurch ausgelöst worden sein. Diese Behauptungen werden schon lange stark diskutiert. Einen Nachweis gibt es für diese mögliche Nebenwirkung bis heute allerdings nicht. Selbstverständlich kann es vorkommen, dass sich Anwender nach der Einnahme von CBD schläfrig fühlen. In vielen Fällen ist der Auslöser dafür aber schnell gefunden: Eine viel zu hohe Dosis CBD, die nicht an die individuellen Bedürfnisse des Körpers angepasst worden ist. Jeder Mensch reagiert anders auf natürliche Mittel wie CBD. Es ist immer wichtig, dass mit einer geringen Dosierung begonnen und diese langsam gesteigert wird. CBD ist kein Medikament, viel hilft in diesem Fall nicht viel. Sollte ein Anwender diese Reaktionen auf CBD feststellen, sollte der Wirkstoff auf keinen Fall vor dem Autofahren oder der Arbeit, sondern besser vor dem Schlafengehen eingenommen werden. Dann sorgt das CBD zusätzlich für einen guten Schlaf.

Trockenes Gefühl im Mund

Einige Anwender von CBD berichten darüber, dass es während der Einnahme zu einem trockenen Gefühl im Mund kommt. Da CBD mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System interagiert, könnte es bei einigen Menschen zu einer Reduktion des Speichelflusses kommen. Es gibt dazu schon Untersuchungen, durch die Wissenschaftler feststellen konnten, dass CBD die Cannabinoid-Rezeptoren beeinflusst, deren Aufgabe unter anderem die Herstellung des Speichels ist. Dadurch könnte es zu einem trockenen Gefühl im Mund kommen. Wer diese Reaktion feststellt, kann ganz einfach mit dem Trinken von Wasser dafür sorgen, dass die Trockenheit im Mund nachlässt. Es gibt sogar Anwender, die diesen Effekt nicht negativ sehen, sondern positiv. Dabei handelt es sich um Menschen, die generell tagsüber zu wenig trinken. Ein trockenes Gefühl im Mund erinnert sie daran, ausreichend zu trinken.

Einfluss auf die Wirkung von Medikamenten

Eigentlich handelt es sich beim Einfluss von CBD auf die Wirkung von Medikamenten nicht um eine Nebenwirkung im eigentlichen Sinne. Es steht jedoch fest, dass solche Wechselwirkungen möglich sind. Das ist aber nichts Außergewöhnliches, auch beim Essen einer Grapefruit kann es zu Wechselwirkungen mit Medikamenten kommen. Dennoch ist es wichtig, vor der Einnahme abzuklären, ob Wechselwirkungen möglich sind. CBD kann mit körpereigenen Enzymen interagieren, beispielsweise hemmt es die Aktivität von ganz bestimmten Leberenzymen, die wichtig sind für die Metabolisierung von Medikamenten. Diese Enzyme sorgen dafür, dass die Substanzen so umgewandelt werden, dass der Körper sie aufnehmen und wieder abbauen kann. Eine Hemmung dieser Enzyme durch CBD könnte zu einer stärkeren Wirkung der Medikamente führen. Möglich ist auch eine veränderte Wirkung. Diazepam ist eines der Medikamente, die davon betroffen sind. Es wird besonders häufig verschrieben. Jeder, der regelmäßig Medikamente egal welcher Art einnehmen muss, sollte vor dem Konsum von CBD auf jeden Fall den Arzt konsultieren und ihm dieses Vorhaben mitteilen. Es kann sein, dass die Wirkung von Medikamenten durch die Einnahme von CBD verstärkt oder reduziert wird. Daher ist es unerlässlich, diese möglichen Wechselwirkungen mit dem Arzt zu besprechen. Sicherlich werden einige jetzt gleich wieder CBD verteufeln wollen. Das ist aber völlig ungerechtfertigt, denn jede natürliche Substanz kann eine Wirkung auf die Funktionen des Körpers haben. Das beste Beispiel ist harmloser Grapefruitsaft, der eine ähnliche Wirkung auf die Enzyme hat wie das CBD. Zudem gibt es oft die Möglichkeit, trotz Wechselwirkungen dennoch CBD nutzen zu können. Es muss dann nur dafür gesorgt werden, dass zwischen der Einnahme der Medikamente und der Einnahme von CBD ausreichend Zeit liegt.

Einfluss auf Enzyme in der Schwangerschaft

Darf CBD auch in der Schwangerschaft eingenommen werden? Eine Frage, die sich viele werdende Mütter stellen. Leider ist es auch hier so, dass sich die Wissenschaftler darüber nicht einig sind. Aus diesem Grund wird dazu geraten, während der Schwangerschaft auf die Einnahme von CBD zu verzichten. Vermutet wird, dass CBD eine negative Wirkung auf die Proteine haben könnte, die zuständig sind für die Entwicklung der Plazenta. Da CBD aber auch bei Übelkeit und Erbrechen häufig eine gute Wirkung zeigt, möchten viele Schwangere nicht auf CBD verzichten. In dem Fall sollte auf jeden Fall vor der Einnahme mit einem Arzt gesprochen werden, der sich mit CBD sehr gut auskennt. Grundsätzlich sollten Schwangere aber auf die Einnahme von CBD verzichten.

Einschlafprobleme

Forscher haben festgestellt, dass CBD beim Einschlafen helfen kann und auch dazu beiträgt, die Nacht ohne Unterbrechungen durchschlafen zu können. Dennoch scheint es auch einige Menschen zu geben, die eine gegenteilige Wirkung verspüren. Einige Nutzer berichten von Einschlafproblemen oder Schlaflosigkeit, daher gehören auch diese Symptome zu den möglichen Nebenwirkungen. Allerdings konnte auch dies noch nicht belegt werden. Dennoch muss dann nicht auf die Einnahme von CBD verzichtet werden, es reicht völlig aus, CBD über den Tag einzunehmen und am Abend darauf zu verzichten.

Senkung des Blutdrucks

Wird eine sehr hohe Dosis CBD eingenommen, kann dies zu einer leichten Senkung des Blutdrucks führen. Für gewöhnlich tritt diese Senkung des Blutdrucks recht schnell nach der Einnahme auf, meistens vergehen nur wenige Minuten. Die Folge davon können Müdigkeit und ein Benommenheitsgefühl sein. Zu beachten ist aber, dass dafür wirklich eine besonders hohe Dosis an CBD eingenommen werden muss, damit diese Nebenwirkung auftritt.

Weniger Appetit

Dieser Effekt, der ebenfalls als möglicher Nebeneffekt gilt, wird von vielen Anwendern als positiv angesehen. Allerdings empfinden ihn viele andere als störend. CBD werden appetithemmende Effekte zugeschrieben, aus diesem Grund wird CBD auch genutzt, um die Behandlung von Übergewicht zu unterstützen. Aber nicht jeder Mensch ist übergewichtig und muss einige Kilos verlieren. Bei Menschen, die schwer erkrankt sind und sowieso bereits immer wenig Appetit haben, ist dieser Effekt nicht erwünscht. In dem Fall kann es zu einem weiteren Gewichtsverlust kommen, der natürlich nicht erwünscht ist. Reagiert eine Person mit Appetitverlust auf die Einnahme von CBD, sollte besser darauf verzichtet werden, wenn keine Reduktion des Gewichts gewünscht wird.

Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall

Magen-Darm-Probleme können sehr belastend sein. CBD soll eine lindernde Wirkung auf Magen-Darm-Probleme haben. Allerdings gibt es auch ein paar wenige Anwender, die vom Auftreten von Blähungen, Durchfall und Bauchschmerzen zu Beginn der Einnahme von CBD berichten. Dafür haben die Experten aber eine einfache Erklärung. Sie gehen davon aus, dass sich der Körper erst an das CBD gewöhnen muss. Diese Symptome werden als milde Begleiterscheinungen eingestuft, die nicht unweigerlich den Abbruch der Einnahme von CBD zur Folge haben müssen. Es ist wichtig, dem Körper ausreichend Zeit zu geben, um sich an das natürliche Mittel CBD gewöhnen zu können. Diese Begleiterscheinungen verschwinden in den meisten Fällen nach kurzer Zeit wieder.

Erhöhtes Zittern bei Parkinson-Patienten

Es gibt viele Berichte darüber, dass CBD bei Parkinson-Patienten zu einer Linderung des typischen Zitterns beigetragen haben soll. Allerdings gibt es auch wenige Fälle, bei denen von einer Verstärkung des Zitterns berichtet wird. Auch hier ist in den meisten Fällen die Einnahme einer besonders hohen Dosis an CBD dafür verantwortlich. Es muss noch einmal betont werden, dass die richtige Dosierung bei CBD immer eine große Rolle spielt und eine viel zu hohe Dosierung eher negative als positive Wirkungen haben kann. Parkinson-Patienten sollten vor der Einnahme von CBD den behandelnden Arzt konsultieren.

Kopfschmerzen

Einige Anwender von CBD berichten ebenfalls von Kopfschmerzen und sehen dies als mögliche Nebenwirkung der Einnahme. Häufig stellen sich diese Kopfschmerzen aber nur nach den ersten Anwendungen des Cannabinoids ein, wenn zuvor noch nie CBD eingenommen wurde. Für gewöhnlich legen sich die Kopfschmerzen nach einigen Tagen der Anwendung von CBD wieder und das Produkt kann genutzt werden, ohne Kopfschmerzen hervorzurufen.

Minderwertige CBD Produkte – Nebenwirkungen möglich

Die Auswahl an CBD Produkten auf dem Markt ist sehr groß. Werden sie legal verkauft, erfüllen sie für gewöhnlich die an sie gestellten Anforderungen. Das bedeutet, es wurde EU-zertifizierter Nutzhanf verwendet und der THC-Gehalt liegt unter 0,2 %. Das bedeutet aber nicht, dass der genutzte Hanf sehr hochwertig ist. Es gibt große Unterschiede bei den vielen Hanfsorten, die seitens der EU zur Nutzung für CBD Produkte erlaubt sind. In minderwertigen Produkten ist der Gehalt an CBD oft recht gering, dafür sind viele andere Stoffe enthalten, die zu unerwünschten Nebenwirkungen führen können. Oft werden den Produkten auch noch Zusatzstoffe beigemischt, die negative Reaktionen im Körper auslösen können. Um dies zu verhindern, sollten ausschließlich qualitativ hochwertige CBD Produkte gekauft werden. Sie sollten bestenfalls Bio-Qualität bieten. Nur dann kann sichergestellt werden, dass im Produkt keine unerwünschten Stoffe oder Pestizide enthalten sind.

Mögliche CBD Nebenwirkungen – Belege fehlen

Bei allen genannten Nebenwirkungen handelt es sich um mögliche Nebenwirkungen. Diese wurden nicht wissenschaftlich nachgewiesen. Diese Effekte werden meistens lediglich in Erfahrungsberichten von Anwendern erwähnt. Dabei handelt es sich für gewöhnlich um Einzelfälle und ob die Symptome wirklich mit der Einnahme von CBD in Zusammenhang stehen, kann nicht nachvollzogen werden. Die meisten Anwender konnten bislang keine Nebenwirkungen feststellen, solange sie CBD in der richtigen individuellen Dosis einnehmen. Daher ist davon auszugehen, dass es sich wirklich um individuelle Reaktionen des Körpers handelt. Oft zeigen sich diese sogenannten Nebenwirkungen dann, wenn die eingenommene Dosis an CBD viel zu hoch war. Langzeitstudien, die mögliche Nebenwirkungen von CBD beweisen, gibt es bis heute nicht. Das zeigt wieder, wie wichtig es ist, durch Ausprobieren herauszufinden, welche Dosis der Körper braucht, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

Menschen, die regelmäßig Medikament einnehmen müssen, sollten grundsätzlich immer vor der Einnahme ihren Arzt bezüglich möglicher Wechselwirkungen befragen. Er kann solche Wechselwirkungen bestätigen oder ausschließen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält CBD allgemein als sehr gut verträglich, dementsprechend wurde CBD ganz offiziell als unbedenklich eingestuft. Dieser pflanzliche Wirkstoff stellt gemäß WHO keine Gefährdung der Volksgesundheit dar und provoziert auch keine mentale oder körperliche Abhängigkeit.