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CBD bei Rheuma

Lesezeit: 14 Minuten (2826 Wörter)

Rheuma – allein schon das Wort löst bei den meisten Menschen Unbehagen aus. Sie denken natürlich gleich an die Erkrankung, für die dieses Wort steht. Allerdings geht es bei Rheuma nicht um eine bestimmte Erkrankung, vielmehr handelt es sich um einen Sammelbegriff, hinter dem sich zwischen 100 und 200 Erkrankungen am Bewegungsapparat verbergen. Es gibt Millionen Menschen auf der Welt, die an Rheuma leiden. Die Form, die besonders häufig auftritt, ist die rheumatoide Arthritis, sie zählt zu den entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Allein in Deutschland sind rund 530.000 Menschen von dieser chronischen Gelenkentzündung betroffen. Weiterhin zählen zu den Erkrankungen, die unter dem Begriff Rheuma zusammengefasst werden, autoimmunbedingte entzündlich-rheumatische Erkrankungen, degenerative Erkrankungen, chronische Knochenerkrankungen wie Osteoporose und Stoffwechselstörungen, die rheumatische Symptome mit sich bringen. Betroffen sind bei diesen Erkrankungen hauptsächlich die Gelenke.

Allerdings gibt es auch Formen, bei denen äußere Organe wie die Augen oder die Haut betroffen sind. Auch innere Organe wie Nieren, Herz, Lungen und das Nervensystem können in Mitleidenschaft gezogen werden. Rheuma ist bislang nicht heilbar, dennoch ist es möglich, die Symptome zu lindern. Hauptsächlich kommen dafür Medikamente zum Einsatz, aber auch natürliche Mittel können helfen. CBD soll aufgrund seiner schmerzlindernden und entzündungshemmenden Eigenschaften ebenfalls dazu beitragen können, Rheuma-Beschwerden zu lindern. In diesem Beitrag erfahren Sie mehr zu Rheuma und den Möglichkeiten, mit CBD zur Linderung beitragen zu können.

CBD bei Rheuma – eine gute Ergänzung bei der Behandlung

Bereits seit einigen Jahrhunderten kommt die Hanfpflanze in unterschiedlichen Bereichen zum Einsatz. Einer dieser Bereiche ist die Hausapotheke. Die Hanfpflanze wurde und wird noch immer häufig eingesetzt, um verschiedene Erkrankungen zu behandeln. Aus indischem Hanf wurden bereits vor mehr als 100 Jahren Tinkturen hergestellt, um die Symptome von Rheuma zu lindern. Die Wissenschaftler konzentrieren sich derzeit darauf, genau zu untersuchen, welche Wirkung die Cannabinoide der Hanfpflanze haben können. Im Mittelpunkt der Forschungen steht das CBD. Das Cannabidiol soll eine positive Wirkung auf Schmerzen und Entzündungen haben können. Das körpereigene Endocannabinoid-System spielt dabei eine besonders große Rolle. Forscher der University of Calgary konnten 2008 im Rahmen einer Studie einen Hinweis darauf entdecken, dass der Cannabinoid-Rezeptor CB1 verantwortlich dafür sein könnte, chronisch-entzündliche Schmerzen zu kontrollieren.

Rheuma – was ist das genau?

Rheuma wird in zwei Formen unterschieden, die entzündliche und die nicht-entzündliche Form. Laut einer Schätzung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) leiden in Deutschland etwa 1,5 Millionen Menschen unter der entzündlichen Variante.

Alle Erkrankungen, die den Bewegungsapparat betreffen und unter den Oberbegriff Rheuma fallen, verursachen immer chronische Schmerzen. Diese Tatsache findet sich auch im Begriff Rheuma wieder. Er stammt aus dem Griechischen, übersetzt bedeutet das Wort „ziehender, reißender Schmerz“. Eine Bezeichnung, die es wirklich auf den Punkt trifft. Grundsätzlich ist es zudem so, dass Rheuma nicht nur den Bewegungsapparat betrifft, sondern häufig auch die Gefäße und das Bindegewebe.

Eine Störung des Immunsystems ist für einige rheumatische Erkrankungen verantwortlich, beispielsweise die rheumatoide Arthritis. Bei der rheumatoiden Arthritis greift der Körper die Innenhaut der eigenen Gelenke an. Auch wenn diese Erkrankung schon lange untersucht wird, ist bis heute nicht bekannt, wie es genau zu dieser Fehlfunktion des Immunsystems kommt. Allerdings gibt es Vermutungen und Schlussfolgerungen, die seitens der Forscher geäußert werden. Demnach ist es so, dass es bei vielen Patienten bestimmte genetische Merkmale gibt, die sehr charakteristisch sind. Auch ein Zusammenhang mit früheren Infektionen kann nicht ausgeschlossen werden, diese könnten beispielsweise durch Bakterien entstanden sein. Ein Risikofaktor für Rheuma ist zudem das Rauchen. Das Nikotin kann auch dazu beitragen, dass die Erkrankung einen schweren Verlauf nehmen kann.

Ganz besonders Muskeln, Gelenke und Sehnen werden vom Rheuma betroffen. Allerdings unterscheiden sich die Symptome und Folgen der Erkrankung häufig stark voneinander. Durch Rheuma werden Gelenke zerstört, damit gehen starke Schmerzen einher, zudem wird die Bewegungsfähigkeit extrem eingeschränkt. Als Folge davon verschlechtert sich die Lebensqualität.

Sind die Gelenke betroffen, werden die Rheuma-Arten in zwei verschiedene Gelenkerkrankungen eingeteilt: Gelenkerkrankungen, die durch Verschleiß entstehen und als Arthrose bekannt sind, und Gelenkerkrankungen, die entzündlich sind, diese sind als Arthritis bekannt. Häufig treten rheumatische Beschwerden aber auch als Folge von Stoffwechselstörungen auf. Neben Gicht zählen auch endokrine Gelenkerkrankungen dazu. Besonders betroffen sind davon auch oft Weichteile. Die Variante des Weichteilrheumas, die am meisten auftritt, ist die Fibromyalgie.

Rheuma – die Symptome

Es gibt eine große Anzahl unterschiedlicher rheumatischer Erkrankungen. Ebenso vielfältig wie die Krankheiten selbst sind auch die möglichen Symptome. Bei den meisten Patienten treten allerdings die typischen Symptome auf, so wie Abgeschlagenheit und eine Morgensteifigkeit der Gelenke. Auch schmerzhafte Schwellungen, die häufig einzelne Finger- oder Zehengelenke betreffen, gehören dazu.

Absolut charakteristisch sind auch Entzündungen, die an den Sehnenscheiden, den Sehnenansätzen oder der Wirbelsäule auftreten. Für gewöhnlich treten starke Schmerzen auf, wenn die betroffenen Gelenke belastet oder bewegt werden. In den Bändern und Muskeln treten ebenfalls Schmerzen auf. Ein Symptom kann auch die Verdickung der Gelenke der Finger sein.

Entstehen knackende oder knirschende Geräusch, sobald Gelenke bewegt werden, kann dies auf das Frühstadium einer Arthrose hindeuten. Wer solche Geräusche feststellt, sollte das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ein Symptom für Arthrose ist auch die Morgensteifigkeit. Im Spätstadium ist es dann so weit, dass die Knorpelschicht praktisch nicht mehr existiert, da sie komplett abgerieben wurde. Die unweigerliche Folge davon ist eine Versteifung der Gelenke.

Eine rheumatoide Arthritis zeigt sich oft durch leichte Gelenkschmerzen am Morgen. Dann sind die Gelenke geschwollen und für eine kurze Zeit entsteht auch eine Morgensteifigkeit. Zudem tritt häufig auch ein allgemeines Krankheitsgefühl auf, zusätzlich berichten Betroffene von Müdigkeit und Erschöpfung. Geht die Krankheit ins Spätstadium über, sind vor allen Dingen die kleinen Gelenke betroffen, es können Verformungen entstehen. Davon können nicht nur die kleinen Gelenke an den Fingern betroffen sein, sondern auch die Gelenke an den Füßen.

Symptome ganz anderer Art zeigen sich bei der Spondylose, das ist eine deformierende Erkrankung, die die Wirbelsäule betrifft. Diese Erkrankung entsteht durch degenerative Veränderungen. Die ersten Symptome, die sich zeigen, sind stechende oder ziehende Schmerzen, die sich im Bereich von Halswirbelsäule oder Lendenwirbelsäule bemerkbar machen. Dann kommen noch Muskelverspannungen, Muskelschmerzen, Lähmungserscheinungen und Bewegungseinschränkungen hinzu.

Die Symptome für Rheuma sind wirklich sehr vielfältig, häufig können sie aber auch anderen Erkrankungen zugeordnet werden. Nur der Arzt ist in der Lage festzustellen, ob es sich wirklich um Rheuma handelt oder ob vielleicht doch eine andere Erkrankung für die Symptome verantwortlich ist.

Welche Ursachen gibt es für Rheuma-Erkrankungen?

Bei degenerativen rheumatischen Erkrankungen ist für gewöhnlich ein Ungleichgewicht zwischen der Belastbarkeit eines Gelenkes und dessen Fehlbelastung oder Überbelastung zu finden. Bei den entzündlich-rheumatischen Erkrankungen dagegen konnte bis heute keine eindeutige Ursache für deren Entstehung gefunden werden. Alles, was es bislang gibt, sind Vermutungen. Bei diesen spielen nicht nur genetische Faktoren eine Rolle, sondern auch das Immunsystem. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Ursache darin zu finden ist, dass das Immunsystem Antikörper bildet gegen den eigenen Körper. Bei einer rheumatischen Erkrankung können auch die Gefäße und das Bindegewebe betroffen sein, so ist es beispielsweise bei der rheumatoiden Arthritis.

Es ist möglich, dass bei einer rheumatischen Erkrankung die Gefäße oder das Bindegewebe in Mitleidenschaft gezogen werden, das ist beispielsweise bei der rheumatoiden Arthritis oft der Fall. Auf den Körperzellen werden HLA-Rezeptoren gebildet, die als Andockstellen fungieren. Allerdings passiert diese Rezeptorbildung fälschlicherweise. Das Immunsystem identifiziert diese Rezeptoren dann als Feinde und reagiert, wie es auf alle Feinde reagiert, es greift die Rezeptoren an.

CBD bei Rheuma – diese Wirkungen sind möglich

Das Endocannabinoid-System spielt eine wichtige Rolle im Körper, wurde jedoch erst in den 1990er-Jahren von den Forschern entdeckt. Es ist ein Teil des Nervensystems und erstreckt sich über den gesamten Körper. Das System verfügt über viele Rezeptoren, es gibt aber zwei, die besonders wichtig sind: der CB1- und der CB2-Rezeptor. CB1-Rezeptoren sind hauptsächlich im Gehirn und im peripheren Nervensystem zu finden, sie befinden sich auf den Nervenzellen. Die CB2-Rezeptoren sind dagegen im Immunsystem vorhanden. Cannabinoide können an diese Rezeptoren andocken und dann einen Effekt auslösen. Für gewöhnlich docken körpereigene Cannabinoide, die auch als Endocannabinoide bezeichnet werden, an diese Rezeptoren an. Der Körper ist in der Lage, diese Endocannabinoide selbst herzustellen. Da sich die körpereigenen Cannabinoide und die exogenen, also von außen zugeführten Cannabinoide sehr ähneln, gehen Forscher davon aus, dass auch Cannabinoide aus der Hanfpflanze an die Rezeptoren andocken und eine Wirkung hervorrufen können. Bisher war es allerdings nur in seltenen Fällen möglich, eine solche Wirkung nachzuweisen. Zudem sind sich die Forscher auch noch nicht sicher, welche Wirkungen CBD genau auslösen könnte.

Es ist sehr wichtig, dass das Endocannabinoid-System immer im Gleichgewicht ist. Kommt es zu einem Mangel an Cannabinoiden, kann das System aus dem Gleichgewicht geraten. Als Folge davon werden Schmerzen viel stärker wahrgenommen und es erfolgt keine ausreichende Bekämpfung von Entzündungen. Ein Endocannabinoid-Mangel sollte möglichst schnell ausgeglichen werden, damit das System wieder die notwendige Balance erreicht. Viele Forscher gehen davon aus, dass dieser Ausgleich auch durch die Zufuhr von exogenen Cannabinoiden erfolgen kann, also auch durch CBD. Weiterhin könnte CBD möglicherweise auch die Nervenimpulswege im Gehirn unterbrechen und so eine Linderung des Schmerzes auslösen. Mittlerweile konnte CBD bereits bei vielen Erkrankungen, die mit chronischen Schmerzen einhergehen, laut Erfahrungsberichten eine gute Wirkung zeigen. Auch in Studien konnte dies bereits nachgewiesen werden. Es könnte aber auch möglich sein, dass CBD eine Wirkung auf das Immunsystem hat. Bei rheumatischen Erkrankungen, denen als Ursache eine Fehlfunktion des Immunsystems zugrunde liegen könnte, wäre dies sehr vorteilhaft. CBD kann dabei helfen, das Immunsystem wieder in Balance zu bringen.

Auch wenn im Bereich CBD bereits sehr viel geforscht wird, ist die Studienlage noch immer sehr dünn. Viele der bislang vorliegenden Studien wurden an Tieren durchgeführt. Es ist zwar möglich, daraus Schlussfolgerungen auf die mögliche Wirkung beim Menschen zu ziehen, dennoch bleiben wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse dazu noch aus. Grundsätzlich sind die Wissenschaftler aber der Meinung, dass CBD eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung bei Rheuma haben kann. Grund dafür ist der Einfluss, den CBD auf das Endocannabinoid-System hat. Allgemein wird CBD ein sehr großes Potenzial zugesprochen, besonders bei der Behandlung von verschiedenen Erkrankungen. Das ist der Grund, warum in diesem Bereich ständig weitergeforscht wird. Allerdings sollte sich jeder Betroffene bewusst sein, dass die meisten rheumatischen Erkrankungen nicht heilbar sind. An dieser Tatsache kann auch CBD nichts ändern. Es ist aber möglich, mit CBD die Symptome der Erkrankungen zu lindern. Für die meisten Betroffenen würde dies bereits eine große Entlastung darstellen, zumal CBD ganz ohne Nebenwirkungen ist.

Studien zum Thema CBD bei Rheuma

Schon vor einiger Zeit stellten Forscher fest, dass CBD eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung haben kann. Das ist der Grund, warum sich immer mehr Forscher mit diesem natürlichen Wirkstoff beschäftigen. Einige Studien befassen sich auch bereits explizit mit dem Thema CBD bei Rheuma. Britische Forscher konnten im Jahr 2000 mögliche Effekte von CBD bei Knieschmerzen nachweisen. In einer noch sehr aktuellen Studie aus dem Jahr 2016 wurde CBD bei Gelenkentzündungen und arthritischen Schmerzen verwendet. In dieser Studie konnte bestätigt werden, dass CBD Effekte erzielte bei diesen Symptomen.1 Forscher aus Kanada ist es zudem gelungen, im Rahmen einer Studie zu zeigen, dass Beschwerden, die mit dem sogenannten Weichteilrheuma (Fibromyalgie) zusammenhängen, auf CBD ansprechen.

Weitere Studien setzen sich mit den mögliche Wirkungen von CBD im Bereich der Schmerzlinderung2 und der Entzündungshemmung3 auseinander. Diese Studien leisten einen Beitrag dazu, dass einige Aussagen von Forschern und auch Anwendern untermauert werden konnten. Aufgrund des großen Potenzials, das CBD hat, wird verstärkt daran gearbeitet, mehr über die Wirkung von CBD bei Rheuma herauszufinden. Es gibt viele Hinweise darauf, dass CBD eine gute Ergänzung sein könnte, wenn es begleitend zur medikamentösen Behandlung genutzt wird. Die Forscher sind sich sicher, schon bald weitere Ergebnisse bekanntgeben zu können. Alles, was bisher festgestellt werden konnte, gibt aber definitiv Hoffnung. CBD könnte bei helfen, die oft sehr großen Mengen an Schmerzmitteln, die Betroffene einnehmen müssen, zu reduzieren.

CBD bei Rheuma – Erfahrungsberichte von Anwendern

Ohne konkrete wissenschaftliche Belege ist es oft schwierig zu beurteilen, ob ein natürliches Mittel eine Wirkung hat oder nicht. Aber ein Blick auf die vielen Erfahrungsberichte, die es bereits gibt, lohnt sich in jedem Fall. Diese Erfahrungsberichte, die von Rheuma-Patienten verfasst wurden, die zusätzlich zu ihrer Behandlung CBD einnehmen, sind meistens sehr positiv. Betroffene berichten von einer Verringerung der Schmerzen und dem Abschwellen von Entzündungen. Viele konnten eine bessere Beweglichkeit feststellen, zudem ist es ihnen wieder möglich, gut durchzuschlafen.

Sehr häufig ist von starken Verbesserungen zu lesen, zudem wird von der Möglichkeit berichtet, die tägliche Schmerzmitteldosis reduzieren zu können. Dadurch reduzieren sich natürlich auch die teilweise sehr starken Nebenwirkungen. Das ist aber auf keinen Fall etwas, das eigenmächtig durchgeführt werden darf. Wer CBD ausprobieren möchte und eine Verbesserung feststellt, kann natürlich mit seinem Arzt darüber sprechen, die Schmerzmitteldosis zu reduzieren. Auf keinen Fall sollten die Medikamente selbst reduziert werden.

Zudem muss darauf hingewiesen werden, dass es sich um individuelle Erfahrungsberichte handelt. Sie sind kein Beleg für die Wirkung von CBD bei Rheuma. Bei CBD handelt es sich weder um ein Medikament noch um ein Wundermittel. Dementsprechend ist es auch kein Ersatz für verordnete Medikamente. Da CBD zwar frei von Nebenwirkungen ist, es aber zu Wechselwirkungen mit Medikamenten kommen kann, sollte vor der Einnahme von CBD immer zunächst mit dem Arzt gesprochen werden. Stimmt der Arzt zu und können Wechselwirkungen ausgeschlossen werden, kann CBD ergänzend genutzt werden.

Ist CBD legal und gibt es Nebenwirkungen?

Es gibt bis heute keine bekannten Nebenwirkungen von CBD. Allerdings gibt es dafür eine Voraussetzung: CBD muss in normalen Mengen und nicht völlig überdosiert eingenommen werden. CBD hat keine psychoaktive Wirkung, somit ruft es keinen Rauschzustand hervor. Aus diesem Grund ist der Verkauf und der Konsum von CBD Produkten in Deutschland absolut legal, sofern der THC-Anteil im Produkt die Grenze von 0,2 % nicht überschreitet. Dieser Anteil ist sehr gering, in den meisten CBD Produkten fällt er sogar weitaus geringer aus. Grundsätzlich ist dieser Anteil viel zu gering, um eine berauschende Wirkung hervorrufen zu können. Nicht einmal dann, wenn unglaublich große Mengen an CBD eingenommen werden, käme es zu einem Rauschzustand.

CBD – die Dosierung und Einnahme

CBD Produkte stehen in unterschiedlichen Varianten zur Verfügung. Die beste Möglichkeit, CBD einzunehmen, ist aber CBD Öl. Diese Variante ist besonders leicht und effektiv. Es handelt sich um ein Konzentrat, das tropfenweise eingenommen wird. CBD Öl wird mithilfe einer Pipette, mit der die Flasche ausgestattet ist, ganz einfach unter die Zunge geträufelt. Dort bleibt es für eine Minute und kann dann heruntergeschluckt werden. Dadurch kann das CBD gleich über die Mundschleimhaut in die Blutbahn gelangen. So wird eine schnelle Wirkung ermöglicht. Wer den recht herben Geschmack des CBD Öls nicht mag, kann das Öl auch in Speisen oder Getränke mischen. Allerdings tritt die Wirkung dann erst später ein, da das CBD erst über den Verdauungstrakt aufgenommen wird. Auch bei CBD Kapseln, die eine gute Alternative zum CBD Öl sind, ist das der Fall.

Dosierungsempfehlungen, die für jeden Menschen gelten, gibt es nicht. Jeder Mensch reagiert anders auf natürliche Mittel wie CBD. Daher ist es notwendig, zunächst durch Ausprobieren die individuelle Dosis herauszufinden. Dabei wird langsam begonnen, danach wird die Dosis gesteigert. Es ist ganz einfach, in der ersten Woche werden täglich zwei Tropfen CBD Öl eingenommen. Hat sich nach einer Woche noch nicht die gewünschte Wirkung eingestellt, wird die Dosis in der kommenden Woche um zwei Tropfen täglich erhöht. So wird fortgefahren, bis die gewünschte Wirkung erreicht und somit die individuelle Dosis gefunden wurde.

Wichtig ist, dass auf keinen Fall gleich mit einer großen Menge an CBD begonnen werden sollte. Mehr wirkt in diesem Fall nicht besser. Der Körper braucht Zeit, um sich an das CBD und seine Wirkung zu gewöhnen. Diese Zeit sollte ihm gegeben werden.

CBD bei Rheuma – ergänzend zur Therapie

Jeden Tag haben Rheuma-Patienten mit starken Schmerzen zu kämpfen, die für eine Einschränkung der Lebensqualität sorgen. Es gibt eine wirksame Möglichkeit, diese Schmerzen zu lindern, und zwar mit Medikamenten. Allerdings ist klar, dass solch starke Schmerzmedikamente auch meistens mit heftigen Nebenwirkungen einhergehen. Diese Nebenwirkungen können durchaus für weitere Probleme sorgen. CBD hat keine bekannten Nebenwirkungen, somit könnte es dabei helfen, diese Schmerzen zu lindern, ohne weitere Probleme zu verursachen. CBD könnte zudem einen positiven Effekt auf die Entzündungen haben. Vermutungen und Schlussfolgerungen seitens der Forscher gibt es viele, leider fehlen aber noch die Belege. Dennoch handelt es sich bei CBD um einen natürlichen Wirkstoff ohne Nebenwirkungen, aus diesem Grund probieren viele Betroffene CBD aus.

Generell ist es möglich, dass CBD Schmerzen und Entzündungen lindern kann und viele Menschen berichten von der positiven Wirkung des Cannabinoids. Allerdings kann es auch vorkommen, dass der eine oder andere Anwender keine Wirkung verspürt. Es gibt keine Garantie für eine Wirkung von CBD, dennoch ist es sehr wahrscheinlich, dass CBD zu einem guten Wohlbefinden beitragen kann. Jeder muss selbst entscheiden, ob er CBD eine Chance gibt oder nicht.

Quellenverzeichnis

1 Hammell, D C et al. “Transdermal cannabidiol reduces inflammation and pain-related behaviours in a rat model of arthritis.” European journal of pain (London, England) vol. 20,6 (2016): 936-48.
2 Manzanares, J et al. “Role of the cannabinoid system in pain control and therapeutic implications for the management of acute and chronic pain episodes.” Current neuropharmacology vol. 4,3 (2006): 239-57.
3 Burstein, Sumner. “Cannabidiol (CBD) and its analogs: a review of their effects on inflammation.” Bioorganic & medicinal chemistry vol. 23,7 (2015): 1377-85.