CBD bei Arthrose

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Schmerzende Knie, die Finger waren auch schon einmal beweglicher und auch die Hüfte macht sich immer öfter bemerkbar – bei diesen Symptomen kann es sich natürlich um Zeichen des Alters handeln, allerdings gibt es auch junge Menschen, die damit zu kämpfen haben. Es handelt sich dabei um Symptome einer Arthrose. Zu Beginn der Erkrankung sind die Schmerzen oft noch erträglich, mit der Zeit aber werden Betroffene immer mehr in ihrer Bewegung eingeschränkt. Immer öfter bleiben Betroffene lieber zu Hause, statt sich mit Freunden zu treffen oder einen Spaziergang zu unternehmen. Auch die verschriebenen Medikamente können nicht dafür sorgen, dass Betroffene schmerzfrei durch den Tag kommen. Arthrose ist eine Erkrankung, die die Lebensqualität der Patienten sehr stark einschränkt. Es gibt aber mittlerweile Hinweise darauf, dass CBD dazu beitragen könnte, die Krankheit erträglicher zu machen.

Starke Schmerzen in den Gelenken – Arthrose

Millionen Menschen müssen jeden Tag mit Schmerzen in den Gelenken leben. Sie sind von Gelenkerkrankungen betroffen und versuchen, die damit einhergehenden chronischen Schmerzen so gut es geht zu ertragen. Längst sind Gelenkerkrankungen zu einer Volkskrankheit geworden. Es gibt zwei Erkrankungen, die zu den häufigsten Gelenkerkrankungen gehören: Arthrose und Arthritis. Oft ist es so, dass diese beiden Begriffe synonym verwendet werden. Das ist aber nicht richtig, bei Arthrose und Arthritis handelt es sich nicht um die gleichen Erkrankungen. Bei einer Arthrose kommt es zu einem Abbau von Knorpel- und Gelenksubstanz, dies ist auch allgemein bekannt als Gelenkverschleiß. Dieser Verschleiß kann eine Folge des Alters sein, allerdings können auch andauernde starke Belastungen oder Verletzungen dazu führen. Am häufigsten sind Knie, Fingergelenke und Hüfte davon betroffen. Der Gelenkverschleiß wird durch besonders starke Schmerzen begleitet. Bei einer Arthritis geht es nicht um Verschleiß, sondern um Entzündungen. Eine Arthritis ist eine entzündliche Erkrankung der Gelenke und somit nicht dasselbe wie eine Arthrose. Das Risiko, an einer Arthrose zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter. Das bedeutet aber nicht, dass junge Menschen davon verschont bleiben, auch sie können eine Arthrose entwickeln.

CBD bei Arthrose – eine Wirkung ist möglich

CBD wird gerne als eine Art Wundermittel angepriesen, was es aber nicht ist. Viele Menschen nehmen heute bereits CBD Produkte und berichten davon, welche positiven Effekte diese Einnahme auf ihre Erkrankungen hat. Das lässt schnell den Eindruck aufkommen, dass es sich um ein Wundermittel handelt, das entspricht aber nicht den Tatsachen. Fakt ist, dass viele Menschen sehr positive Erfahrungen mit der Einnahme von CBD machen konnten. Das ist auch häufig der Fall bei Menschen, die unter Arthrose leiden. Diese Erfahrungen beruhen aber lediglich auf den persönlichen Empfindungen der Patienten, eine solche Wirkung konnte bislang wissenschaftlich nicht belegt werden. Jeder sollte sich im Klaren darüber sein, dass man sich im Bereich Arthrose sicher keine Wunder erwarten kann. Sobald ein Knorpel in einem Gelenk degeneriert oder bereits abgebaut worden ist, kann er sich nicht mehr regenerieren oder gar neu wachsen. Kein Mittel der Welt ist bislang dazu in der Lage. Es ist aber möglich, dass CBD dazu beitragen kann, die Symptome zu lindern, die mit Arthrose einhergehen. Auch bei der Linderung der Schmerzen, die dabei zwangsläufig auftreten, kann CBD behilflich sein.

Arthrose – die Ursachen

Arthrose wird in zwei Varianten unterschieden, die primäre und die sekundäre Arthrose. Es gibt eine Hauptursache für Arthritis, die altersbedingte Abnutzung des Gelenkknorpels, was als primäre Arthrose bezeichnet wird. Arthrose kann aber auch durch Grunderkrankungen oder Verletzungen ausgelöst werden, diese Form wird als sekundäre Arthrose bezeichnet.

Primäre Arthrose

Als Ursache für diese Form der Arthrose gilt die altersbedingte Abnahme der Knorpelmasse. Je älter ein Mensch wird, desto mehr nutzt sich der Gelenkknorpel ab. Es ist durchaus möglich, dass sich erste Anzeichen dafür bereits im Alter zwischen 50 und 60 Jahren bemerkbar machen. Wer Gelenkschmerzen bei Belastungen feststellt, die noch mehr zunehmen, je stärker die Belastung wird, sollte den Arzt aufsuchen, denn dies ist ein Anzeichen für eine Arthrose. Der Gelenkknorpel hat im Gelenk eine sehr wichtige Funktion, er wirkt praktisch wie eine Art Schmiermittel. Er stellt einen Puffer dar und sorgt so dafür, dass die Gelenke nicht aufeinander reiben. Dieser Puffer verringert sich aber, wenn die Knorpelmasse abnimmt. Folge davon ist, dass die Gelenke irgendwann direkt aufeinander reiben. Durch diese ständige Reibung wird nicht nur die Oberfläche der Gelenke selbst zerstört, sondern auch das angrenzende Knochengewebe. Ist es erst einmal so weit gekommen, können auch schubweise Entzündungen auftreten. Alle Gelenkveränderungen, die ganz ohne ein erkennbares Einzelereignis auftreten, werden als primäre Arthrose bezeichnet.

Sekundäre Arthrose

Es gibt aber auch einige Risikofaktoren, die zu einer Arthrose führen können. Verletzungen und Erkrankungen beispielsweise, aber auch ein Lebensstil, der eine große Belastung für die Gelenke darstellt. Zudem können auch chronische Gelenkentzündungen sowie erhebliche Gelenkschädigungen eine Ursache für Arthrose sein. Zu diesen Gelenkschädigungen zählen zum Beispiel Knochenbrüche, bei denen ein Gelenk beteiligt ist.

  • Auslöser Erkrankungen

Gicht, Arthritis und Diabetes mellitus sind einige der Grunderkrankungen, die Ursache für eine Arthrose sein können.

  • Auslöser Verletzungen

Verletzungen und Fehlstellungen sind ebenfalls häufig der Auslöser einer sekundären Arthrose. Neben Kapselverletzungen, Knorpelverletzungen und Meniskusverletzungen kommen auch angeborene Fehlstellungen wie X-Beine oder Fehlstellungen nach Knochenbrüchen infrage.

  • Auslöser Risikofaktoren Lebensstil

Der moderne Lebensstil ist für viele negative Veränderungen mitverantwortlich. Die Menschen sitzen den ganzen Tag, ernähren sich ungesund und tragen oft Schuhe, die einen schlechten Einfluss auf die Gelenke haben. Neben Übergewicht und zu wenig Bewegung kann aber auch eine Überlastung im Sport oder Beruf Auslöser für eine Arthrose sein. Beispielsweise sind Fliesenleger besonders häufig von einer Arthrose im Knie betroffen. Sie knien oft den ganzen Tag auf dem Boden, was natürlich für die Kniegelenke sehr belastend ist. Tennisspieler leiden häufig unter einer Belastung des Ellenbogens, auch dies kann zu einer Arthrose im Gelenk führen.

Arthrose – die klassische Behandlung

Übergewicht, Gelenkfehlstellungen, Nervenschäden und hormonelle Störungen gehören zu den Faktoren, die eine Arthrose begünstigen können. Für gewöhnlich bekommen Betroffene entsprechende Medikamente verschrieben, um die Schmerzen zu reduzieren. Für die Behandlung wird aber auch die Bewegungstherapie genutzt.

Die eingesetzten Medikamente sind für gewöhnlich sehr stark und hoch dosiert, das ist notwendig, damit sie effektiv gegen die Schmerzen und Entzündungen wirken können. Einigen Patienten werden sogar Opiate verschrieben. Weiterhin müssen Patienten auch oft Wirkstoffe zur Muskelentspannung in sehr hohen Dosen einnehmen. Zudem kommt es ebenfalls häufig vor, dass Kortison direkt in die betroffenen Gelenke gespritzt werden muss. Sind all diese Maßnahmen nicht erfolgreich, bleibt oft als letzter Ausweg nur der Einsatz eines künstlichen Gelenks.

Die hoch dosierten Medikamente sollen den Betroffenen Linderung bringen und die meisten sind auch nicht in der Lage, ohne diese Medikamente ihren alltäglichen Pflichten nachzugehen. Dennoch haben diese Medikamente oft heftige Nebenwirkungen. Aber auch wenn Betroffene entsprechende Medikamente einnehmen und an Bewegungstherapien teilnehmen, bessert sich ihr Zustand häufig nur geringfügig. Sie sind weiterhin stark eingeschränkt in ihren Bewegungsabläufen und haben somit immer Probleme im Alltag. Viele Patienten sind daher immer auf der Suche nach alternativen natürlichen Wirkstoffen, ein solcher Wirkstoff könnte CBD sein.

Was genau ist eigentlich CBD?

CBD ist eine Substanz, die in der Hanfpflanze vorkommt und aus ihr gewonnen wird. CBD steht für Cannabidiol, es ist eines von mehr als 100 Cannabinoiden, die bislang in der Hanfpflanze gefunden werden konnten. Cannabinoide sind bioaktive, chemische Verbindungen. Eines dieser Cannabinoide ist weitaus besser bekannt als CBD, es handelt sich um das THC. Seine berauschende Wirkung macht THC als relativ günstige Droge sehr beliebt. CBD dagegen eignet sich nicht als Droge, da es keinerlei berauschende Wirkung hat und nicht psychoaktiv wirkt. Schon seit Jahrtausenden wird die Hanfpflanze im medizinischen Bereich genutzt, das Cannabinoid CBD und seine möglichen positiven Wirkungen ist aber noch nicht allzu lange bekannt. Als die ersten Produkte mit CBD auf den Markt kamen, waren viele Anwender noch sehr skeptisch, die Angst vor einer berauschenden Wirkung war sehr groß. Nachdem aber nun bereits sehr viele Menschen regelmäßig CBD einnehmen und bestätigen können, dass dieses Cannabinoid nicht psychoaktiv wirkt, wird der Wirkstoff immer beliebter. Auch die Wissenschaft beschäftigt sich mittlerweile verstärkt mit den möglichen Wirkungen von CBD. Es gibt auch schon einige Studien, die eine Wirksamkeit bei unterschiedlichen Erkrankungen und Symptomen bestätigen. Allerdings ist es so, dass die Forschung in diesem Bereich wirklich noch ganz am Anfang steht. Dennoch sind die Forscher überrascht, welche Ergebnisse ihre bisherigen Studien brachten und nehmen sie zum Anlass, verstärkt in diesem Bereich weiterzuforschen. Wissenschaftler sind sich sicher, dass in CBD ein sehr großes Potenzial steckt.

Studien zu den möglichen Wirkungsweisen von CBD bei Arthrose

CBD wird eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung zugeschrieben. Beide Wirkungsweisen könnten für die Behandlung von Arthrose nützlich sein. Dementsprechend wird das Thema CBD bei Arthrose heute verstärkt erforscht. Mithilfe von verschiedenen Studien soll festgestellt werden, inwieweit CBD bei Arthrose hilfreich sein kann. Im Fokus steht, ob der Wirkmechanismus von CBD genutzt werden kann, um schmerzende Gelenke behandeln zu können. Der bisherige Stand der Forschung ist in einer relativ aktuellen Studie nachlesbar.1 Konkrete Ergebnisse bietet auch diese Studie nicht, dennoch zeigt sie, dass weitere Forschungen aufgrund der bisherigen Ergebnisse durchaus sinnvoll sind.

CBD und das Endocannabinoid-System

Forscher sind sich darin einig, dass die mögliche Wirkungsweise von CBD auf seiner Interaktion mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System beruht. Das Endocannabinoid-System reguliert viele wichtige Prozesse im Körper. Es besteht aus Rezeptoren, die im ganzen Körper verteilt sind, und körpereigenen Cannabinoiden, die an die Rezeptoren andocken und dadurch einen Effekt auslösen. Die körpereigenen Cannabinoide, auch bekannt als Endocannabinoide, sind aber den Cannabinoiden aus der Hanfpflanze sehr ähnlich. Darum ist es sehr wahrscheinlich, dass auch die Cannabinoide aus der Hanfpflanze an die Rezeptoren andocken und einen Effekt hervorrufen können. Dadurch könnten Cannabinoide wie das CBD dazu beitragen, dass das Gleichgewicht im Körper aufrechterhalten bleibt oder wiederhergestellt werden kann. CBD soll so zum Beispiel in der Lage sein, den Schmerzreiz zu dämpfen. Ein Effekt, der bei Arthrose eine wichtige Rolle spielen könnte.

Schmerzlindernd und entzündungshemmend

CBD kann schmerzlindernd und entzündungshemmend wirken. Gegenüber herkömmlichen Schmerzmitteln bietet CBD aber einen großen Vorteil: CBD kann nicht nur Schmerzen lindern, sondern auch vorbeugend wirken. Die bereits durchgeführten Studien geben Anlass zu dieser Vermutung. Zudem gibt es bislang noch keine bekannten Nebenwirkungen. Neueste Studien zeigen, dass CBD ebenfalls entzündungshemmend wirken kann.2

Die Studien, in denen die entzündungshemmenden und schmerzstillenden Eigenschaften von CBD erforscht wurden, befassten sich aber nicht mit der Behandlung von Arthrose, sondern von Arthritis. Beide Erkrankungen sind sehr schmerzhaft, daher ist davon auszugehen, dass die Ergebnisse in Bezug auf die Schmerzlinderung auch für die Behandlung von Arthrose Gültigkeit haben können.

Es gibt eine Studie, die an Ratten durchgeführt wurde. Diese zeigte, dass CBD die Schmerzempfindlichkeit bei Entzündungen deutlich reduzieren kann.3 Die Wirksamkeit von CBD konnte in einer weiteren Tierversuchsstudie bestätigt werden, in diesem Fall wurde Osteoarthritis untersucht.4 Gelenkschmerzen und Entzündungen sollen sogar durch die äußerliche Anwendung von CBD in Form von Creme oder ähnlichen Produkten gelindert werden können.

Basis für weitere Studien

Die mögliche Wirkung von CBD bei Arthrose ist bis heute nur sehr wenig erforscht. Die bisherigen Ergebnisse geben jedoch Anlass, weitere Studien durchzuführen. Bis allerdings konkrete Ergebnisse erwartet werden können, kann es noch einige Zeit dauern. Zudem ist es wichtig, von den Tierversuchsstudien auf Studien mit Probanden überzugehen. Zwar sind Tierversuchsstudien immer ein guter Indikator dafür, ob ein Mittel eine Wirkung beim Menschen haben kann oder nicht, aber die Ergebnisse können keinesfalls auf den Menschen übertragen werden. Daher sind Studien mit Probanden sehr wichtig, um der möglichen Wirkungsweise von CBD bei Arthrose auf den Grund gehen zu können.

CBD bei Arthrose – so könnte es wirken

Im Rahmen der bisher durchgeführten Studien kommen Forscher zu der Ansicht, dass CBD bei Arthrose drei wichtige Wirkungsweisen hat. Durch seine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung kann CBD auch bewegungsfördernd wirken. Wenn CBD Entzündungen im Gelenk bekämpfen kann, werden dadurch auch die Schmerzen gelindert. Dadurch sind Betroffene wieder in der Lage, sich mehr zu bewegen. Mehr Bewegung wiederum ist wichtig für den Knorpel in den Gelenken. Zudem gewinnen sie wieder mehr Lebensqualität, denn sie können wieder mehr Bewegung in ihr Leben integrieren und wieder etwas unternehmen.

CBD – mögliche Neben- und Wechselwirkungen

Jeder Wirkstoff kann Nebenwirkungen haben, ganz egal, ob es sich um einen natürlichen Wirkstoff oder um einen synthetischen Wirkstoff handelt. Bislang konnten für CBD aber noch keine Nebenwirkungen festgestellt werden. Voraussetzung ist natürlich, dass CBD nicht in viel zu hohen Dosen eingenommen wird. Sollte dies der Fall sein, kann es zu Unwohlsein, Schläfrigkeit und Durchfall kommen. Dabei handelt es sich aber nicht um Nebenwirkungen, sondern um eine Reaktion auf eine Überdosierung. Damit es dazu kommt, müssen wirklich enorm hohe Mengen an CBD eingenommen werden.

Aber auch wenn für CBD keine Nebenwirkungen bekannt sind, kann es dennoch zu Wechselwirkungen mit Medikamenten kommen. Wer regelmäßig Medikamente einnehmen muss, sollte vor der Einnahme von CBD bei Arthrose zunächst mit dem behandelnden Arzt sprechen, um mögliche Wechselwirkungen ausschließen zu können. Für gewöhnlich muss jeder Arthrose-Patient verschiedene Medikamente einnehmen, die teilweise sehr hoch dosiert sind. Eine Absprache mit dem Arzt sollte unbedingt durchgeführt werden, bevor mit der Einnahme von CBD begonnen werden kann.

Macht CBD high?

CBD und THC haben eine Gemeinsamkeit, beide sind Cannabinoide, die aus der Hanfpflanze stammen. Hier hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf. Während THC eine stark berauschende Wirkung hat, wirkt CBD nicht psychoaktiv und ist somit auch absolut legal. Es kann ohne Bedenken eingenommen werden. Es ist zwar möglich, dass in einigen CBD Produkten auch ein geringer Anteil an THC enthalten ist, dieser ist aber so gering, dass es selbst bei der Einnahme von sehr hohen Mengen des CBD Produkts nicht zu einem Rauschzustand kommt. Alle CBD Produkte, beispielsweise CBD Öl, die in Deutschland frei verkauft und genutzt werden können, dürfen einen THC-Anteil von 0,2 % nicht überschreiten. In den meisten Produkten ist sogar viel weniger enthalten. CBD Produkte sind somit legal und machen nicht high.

Diese CBD Produkte sind bei Arthrose empfehlenswert

CBD ist besonders effektiv, wenn es in Form von CBD Öl eingenommen wird. Dieses wird einfach unter die Zunge geträufelt. Das bietet den Vorteil, dass das CBD direkt über die Mundschleimhaut aufgenommen werden kann. CBD Öl hat allerdings einen recht intensiven, herben Geschmack, der nicht für jeden das Richtige ist. In dem Fall ist es auch möglich, das CBD Öl in Speisen oder Getränke zu mischen. Dann tritt die Wirkung aber mit einer Verzögerung ein. Auch Kapseln stehen zur Verfügung.

Arthrose ist aber eine Erkrankung, die auch gut von außen behandelt werden kann. CBD Cremes können genutzt werden, um die betroffenen Gelenke einzureiben. Dadurch kann für eine Schmerzlinderung gesorgt werden.

CBD kann aber auch eine vorbeugende Wirkung haben. Besonders Menschen, die sehr viel Sport treiben oder auch ältere Menschen können davon profitieren. CBD ermöglicht es, Gelenk- und Muskelbeschwerden entgegenzuwirken.

Die richtige Dosierung finden

CBD ist kein Medikament, dementsprechend gibt es keine festgelegte Dosierungsempfehlung dafür. CBD ist ein natürlicher Wirkstoff, der bei jedem Menschen anders wirken kann. Jeder sollte seine individuelle Dosierung durch Ausprobieren herausfinden. Ein gutes Produkt dafür sind CBD Tropfen, die sehr genau dosiert werden können. Zunächst wird mit wenigen Tropfen am Tag begonnen, die Dosis wird dann langsam erhöht. In der ersten Woche sollte mit zwei Tropfen täglich gestartet werden. Sollte die gewünschte Wirkung nach einer Woche noch nicht eingetreten sein, wird die tägliche Dosis um zwei Tropfen erhöht. So wird weiter vorgegangen, bis die gewünschte Wirkung eingetreten ist. Der Körper muss sich immer erst an den Wirkstoff gewöhnen, daher sollte die Erhöhung der Dosierung wöchentlich erfolgen, nicht schneller.

Keinesfalls sollte gleich eine große Menge an CBD genutzt werden. Da es sich um ein natürliches Mittel handelt, ist nicht mit einer sofortigen Wirkung zu rechnen. Daran ändert auch die Einnahmemenge nichts. Akute Beschwerden können also nicht mit CBD gelindert werden, das können lediglich entsprechende Medikamente. CBD ist ein Mittel, das seine beste Wirkung dann entfaltet, wenn es über einen längeren Zeitraum regelmäßig eingenommen wird.

Erfahrungsberichte – individuelle Ergebnisse von Anwendern

In den letzten Jahren haben immer mehr Menschen Erfahrungen mit CBD gemacht. Etliche dieser Erfahrungen sind sehr positiv ausgefallen, dementsprechend teilen diese Anwender ihre Erfahrungen auch gerne mit anderen Menschen. Viele leiden unter Erkrankungen, bei denen Medikamente keine Wirkung mehr haben. Andere müssen täglich viele Medikamente mit starken Nebenwirkungen einnehmen und sind auf der Suche nach natürlichen Mitteln, die ihnen ebenfalls dabei helfen können, ihre Beschwerden zu lindern.

CBD hat sich für viele als sehr gute Wahl herausgestellt. CBD ist frei von Nebenwirkungen, das ist einer der Gründe, warum immer mehr Menschen CBD ausprobieren. Wichtig ist natürlich, dass zunächst Rücksprache mit dem behandelnden Arzt genommen wird, auch um mögliche Wechselwirkungen auszuschließen.

Die meisten dieser Erfahrungsberichte sind sehr positiv, es muss aber gesagt werden, dass es sich wirklich nur um individuelle Erfahrungen handelt. Das bedeutet, nur weil eine Person CBD eingenommen hat und daraufhin beispielsweise eine Linderung von Schmerzen wahrgenommen hat, bedeutet dies nicht, dass diese Wirkung bei jedem auftritt. Es ist auch kein wissenschaftlicher Beleg für die Wirkung von CBD. Aufgrund der weiterhin recht dürftigen Studienlage ist es noch immer nicht möglich, ganz genau zu sagen, welche Wirkungsweise CBD hat. Da jedoch bislang keine Nebenwirkungen bekannt sind, kann jeder für sich selbst herausfinden, ob CBD einen positiven Effekt auf die eigenen Krankheiten und Beschwerden haben kann. Es ist aber durchaus möglich, dass es trotz der vielen positiven Erfahrungen auch Menschen gibt, die keinerlei Wirkung feststellen konnten. Wissenschaftler sind sich einig darüber, dass CBD eine große Zukunft hat. Es kann durchaus in der Lage sein, verschiedene Behandlungsmethoden ergänzen zu können. Ob CBD auch bei Arthrose eine gute Wirkung haben kann, muss noch in vielen weiteren Studien erforscht werden.

Quellenverzeichnis

1 Gusho, Charles A and Court, Tannor. “Cannabidiol: A Brief Review of Its Therapeutic and Pharmacologic Efficacy in the Management of Joint Disease.” Cureus vol. 12,3 e7375. 23 Mar. 2020.
2 Sumner Burstein. "Cannabidiol (CBD) and its analogs: a review of their effects on inflammation". Bioorganic & Medicinal Chemistry vol. 23,7 (2015): 1377-1385.
3 Schuelert, Niklas and McDougall, Jason J. “The abnormal cannabidiol analogue O-1602 reduces nociception in a rat model of acute arthritis via the putative cannabinoid receptor GPR55.” Neuroscience letters vol. 500,1 (2011): 72-6.
4 La Porta, Carmen et al. “Involvement of the endocannabinoid system in osteoarthritis pain.” The European journal of neuroscience vol. 39,3 (2014): 485-500.